95796

Markt für Unterhaltungssoftware im Umbruch

25.04.2002 | 14:35 Uhr |

Weniger ist manchmal mehr - auf diese Formel bringt der Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland e.V. die Entwicklung der Absätze in 2001 für Unterhaltungssoftware (Computer- und Videospiele sowie allgemeine Lern- und Informationssoftware).

Weniger ist manchmal mehr - auf diese Formel bringt der Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland e.V. die Entwicklung der Absätze in 2001 für Unterhaltungssoftware (Computer- und Videospiele sowie allgemeine Lern- und Informationssoftware).

Diese Aussage trifft der Verband vor dem Hintergrund von Neueinführungen wie Playstation 2 und Gameboy Advance in 2001. Mit Sicht auf diese Produkte soll sich der Absatzrückgang im Konsolenbereich von rund 5,6 Prozent auf insgesamt 1,53 Milliarden Euro nicht so dramatisch darstellen. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 waren es satte 1,62 Milliarden Euro.

Nach Ansicht des Verbandes resultieren Teile der zu verzeichnenden Absatzeinbrüche im Konsolenbereich aus den ständig verschobenen Release-Terminen der neuen Systeme. Zum Teil läßt sich die letztjährige Zurückhaltung der Käufer auch mit Blick auf die aktuell erhältlichen Konsolen wie Xbox und bald auch Gamecube erklären.

Für ganz besonders bedeutsam hält der Verband allerdings die mittlerweile erreichte Dimension des Verkaufs von CD-Rs sowie CD-RWs und deren Verwendung. Der Verband stützt sich dabei auf eine Studie der GfK: Sie besagt, dass 2001 rund 332 Millionen dieser Datenträger verkauft wurden. Etwa 13 Prozent (43 Millionen Stück) sollen zum illegalen kopieren von Computer- und Videospielen verwendet worden sein.

Wie sich der Markt für PC-Spiele, Lern- und Informationssoftware sowie Konsolen- und Handheldspiele entwickelte, können Sie den folgenden Seiten entnehmen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
95796