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Zweikern-CPUs verdrängen Einkerner in Notebooks

12.03.2008 | 17:19 Uhr |

Welche Notebook-Prozessoren dominieren den Markt? Wie entwickelte sich der Übergang vom Einkern- zum Doppelkernprozessor? Die PC-WELT ging diesen Fragen nach.

Einst hatte der einkernige Intel Pentium M den größten Marktanteil unter den Notebookprozessoren. Doch in den letzten zweieinhalb Jahren sank seine Verbreitung bis heute von 70 Prozent auf zuletzt 10 Prozent. Nach dem ersten Erscheinen der Core Duo-CPU erreichte Intel damit Anteile bis über 20 Prozent im vierten Quartal 2006 und hielt sich weitere zwei Quartale auf diesem Niveau.

Innerhalb von 18 Monaten begann der neuere Core 2 Duo sich ab Ende 2006 durchzusetzen um später seinen Vorgänger abzulösen. Sein steiles Wachstum führte bis heute auf knapp 50 Prozent Marktanteil, er ist der zurzeit am häufigsten vertretene Prozessor für Notebooks. Der ebenfalls mit zwei Kernen ausgestattete Turion 64 X2 von Erzrivale AMD wuchs zeitgleich schrittweise bis auf gut 13 Prozent.

Das erste Quartal 2007 sah die endgültige Wende von Einkern- zu Zweikern-Prozessoren. Der Verlauf der Linien deutet darauf hin, dass der Einzelkernprozessor zumindest bis auf weiteres nicht ganz vom Markt verschwinden wird. Die Marktanteile beider Prozessortypen scheinen sich bis auf weiteres auf dem erreichten Niveau „einzupendeln“.

Die zugrunde gelegten Daten der BFL beziehen sich auf Internetangebote im Zeitraum von Q1 2005 bis Q4 2007.

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