99810

Das Buch zum EEE-PC

25.02.2008 | 15:17 Uhr |

Es war nur eine Frage der Zeit, bis dem Hype um den Asus EEE PC auch die ersten Bücher zum Mini-Notebook folgen. Genau das ist jetzt passiert, Markt+Technik hat mit "Der EEE PC. Das Handbuch" einen knapp 470 Seiten dicken Schmöker zum EEE PC vorgestellt.

" Der EEE PC. Das Handbuch" (ISBN 978-3-8272-4370-6, 19,95 Euro) von Günter Born muss im Wesentlichen drei Aufgaben bewältigen: Mit der Hardware des EEE PCs vertraut machen, eine Einführung in das Linux-Betriebssystem und in die spezielle grafische Oberfläche des EEE PCs geben und dessen vielfache Einsatzmöglichkeiten umfassend vorstellen.

Los geht's mit dem Hardware-Überblick. Welche Hardware steht dem stolzen EEE PC-Besitzer zur Verfügung und wie lässt sich sie möglichst effizient benutzen? Wie schaltet man den Winzling eigentlich ein? Und wie kommt man mit der nicht gerade überdimensionierten Tastatur am besten zurecht? Das sind typische Fragen, die Born gleich zu Beginn beantwortet. Um das Leistungsvermögen des Mini-Notebooks zu veranschaulichen, fehlt natürlich auch ein etwas reißerisch überschriebenes Kapitel wie "In 60 Sekunden ins Internet!" nicht.

Beim nächsten größeren Abschnitt geht es dann nicht mehr um die Hardware, sondern um die grafische Oberfläche des für den EEE PC optimierten Xandros-Linux-Betriebssystems. Hier werden so grundsätzliche Fragen wie der Xandros-Dateimanager und der Konqueror, die Laufwerksanzeige und das Arbeiten mit einem Netzwerk gezeigt. Alles für Windows-Anwender ohne Linux-Vorkenntnisse aufbereitet und leicht verständlich. Denn die meisten EEE PC-Nutzer dürften eher mit dem Microsoft-Betriebssystem als mit Linux Erfahrung haben. Viele Information, die hier stehen, dürfte man aber auch im mit dem EEE PC mitgelieferten Handbuch finden.

Weil es sich beim EEE PC aber nun einmal um eine Linux-Maschine handelt, dürfen natürlich auch die Konsole und deren wichtigste kommandobasierten Befehle nicht fehlen (eine Einführung in das Shellskripting sucht man hier allerdings vergeblich, das hätte allerdings auch den Rahmen dieses Buches gesprengt). Ebenso wird erklärt, wie man als Root arbeitet, was es mit der Rechtevergabe und der Linux-typischen Verzeichnisstruktur auf sich hat. Mit dem Midnight-Commander wird zudem ein seit langem bewährtes Linux-Konsolenprogramm vorgestellt, das mit seiner Zwei-Fenster-Optik dem legendären Norten Commander ähnelt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
99810