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Markenname Windows im Dilemma: Jetzt entscheidet eine Jury

24.01.2003 | 16:30 Uhr |

Der Streit um den Markennamen Windows spitzt sich zu. Wie Lindows in einer Pressemitteilung verlauten läßt, hat sich der zuständige Richter dazu entschieden, eine Jury einzuberufen, die über die Schutzfähigkeit des Markennamens entscheiden soll. Als Beginn für die Präsentation vor den Geschworenen wurde der 7. April 2003 festgesetzt.

Der Streit um den Markennamen Windows spitzt sich zu. Wie Lindows in einer Pressemitteilung verlauten läßt, hat sich der zuständige Richter dazu entschieden, eine Jury einzuberufen, die über die Schutzfähigkeit des Markennamens entscheiden soll. Als Beginn für die Präsentation vor den Geschworenen wurde der 7. April 2003 festgesetzt.

Einem Antrag von Lindows auf "Motion for Summary Judgment on Genericness" folgte das Gericht indes nicht. Lindows hatte das Gericht darin gebeten, festzulegen, ob der Name Windows ein gültiger Markenname sei, oder ob es sich um einen allgemein gebräuchlichen Ausdruck aus dem EDV-Bereich handle. Lindows-Chef Michael Robertson zeigte sich dementsprechend etwas enttäuscht.

Das Unternehmen hatte versucht nachzuweisen, dass der Begriff "Windows" schon in den 70er Jahren verwendet wurde und Microsoft ihn für Windows 1.0 nur gewählt hatte, weil er damals gängig war. Begriffe wie "Windows Programme", "Windows Interfaces", "Windows Systeme" und "Windows Managers" seien üblich gewesen ( wir berichteten ).

Microsoft hat sich zu dem Urteil des Richters bislang nicht geäußert.

Microsofts Markenname Windows soll gelöscht werden (PC-WELT Online, 10.10.2002)

Eigentor: Microsoft unterliegt erneut gegen Lindows (PC-WELT Online, 17.05.2002)

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