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Mann schmeißt 5-Millionen-Euro-Festplatte in den Müll

29.11.2013 | 10:53 Uhr |

Als er 2009 7.500 Bitcoins errechnete, waren diese kaum etwas wert. Doch mittlerweile sind 7.500 Bitcoins rund 5 Millionen Euro wert. Der Mann hatte die Festplatte mit den Bitcoins aber vor einiger Zeit weggeworfen.

Auf einer Müllhalde in Wales, nahe Newport, liegt in etwa 1,20 Meter Tiefe im Müll begraben eine achtlos weggeworfene Festplatte, die rund fünf Millionen Euro wert ist. Der Brite James Howells hatte sie beim Aufräumen irgendwann im Sommer 2013 weggeschmissen. Als sein Laptop im Jahr 2010 kaputt gegangen war, hatte er die Festplatte ausgebaut und in eine Schublade gelegt. Beim Aufräumen wanderte die nicht mehr genutzte Platte letztendlich aber in den Müll. Letzten Freitag, berichtet der Guardian , habe der Mann sich daran erinnert, dass sich darauf seit dem Jahr 2009 7.500 Bitcoins befinden. Damals sind die Bitcoins kaum etwas wert gewesen. Als der Mann sie aber rund drei Jahre später im Müll entsorgt hat, waren sie schon circa 600.000 Euro wert. Heute sind es rund fünf Millionen Euro, die Howells für seine Bitcoins bekäme.

Als er sie im Jahr 2009 berechnete ( Bitcoins entstehen aus komplizierten Berechnungen ), war die virtuelle Währung kaum bekannt und noch sehr neu. Darum war die Berechnung auch deutlich einfacher und schneller als heute möglich. Howells sagt, er habe seinen Laptop lediglich eine Woche dafür laufen lassen. Wer heute Bitcoins erschaffen will, muss Geduld und sehr viel Rechenkraft mitbringen. Es gibt auch schon spezielle Hardware, die sich besonders gut für das Bitcoin-Mining eignen soll.

Weil die Bitcoins verschlüsselt werden - und Howells kein Backup gemacht hatte - benötigt er die Festplatte, um an sein Geld zu kommen. Dazu war er auch schon bei der Müllhalde, auf welcher die Festplatte vor Monaten deponiert worden sein muss. Doch sie ist etwa so groß wie ein Fußballfeld und birgt viele Schichten Müll. Um etwas so kleines wie eine Festplatte dort zu finden, würde die Polizei ein 15-Mann-Team mit allerlei Gerätschaften losschicken, erzählte man ihm. Ein Sprecher der Stadt hat derweil klargestellt, dass man keine Schatzsucher auf der Deponie dulde.

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