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Mann sagt seinen Tod via Facebook voraus

21.01.2013 | 16:22 Uhr |

Ein 30 Jahre alter Facebook-Nutzer schreibt, dass er gleich erschossen wird - und wird tatsächlich erschossen. Von der Polizei.

Ein 30jähriger Facebook-Nutzer aus den USA schreibt per Smartphone kurz vor seinem Tod auf Facebook: "Well folkes im about to get shot. Peace" ("Also, Leute - ich werde jetzt gleich erschossen. Peace"). Tatsächlich wird der Mann kurze Zeit darauf erschossen - von der Polizei. Es handelt sich dabei um einen Kriminellen, der kurz zuvor diverse Straftaten begangen hat. Zuerst soll er eine Frau unter vorgehaltener Waffe vom Campus der Uni entführt haben. Er habe sie heimgefahren und sexuell missbraucht. Dann sei er mit ihr wieder ins Auto gestiegen und habe auch zwei Benzinkanister eingeladen, sagt die Pressemitteilung der Polizei.

Der Frau habe der Entführer gesagt, er wolle sie töten. Daraufhin sei die Frau aus dem fahrenden Auto gesprungen und um Hilfe schreiend weggelaufen. Ein Anwohner habe sie aufgenommen und die Türe abgeschlossen. Der Entführer habe dann mit Hilfe der Benzinkanister ein Feuer am Haus gelegt und sei geflüchtet. Im Haus habe die Frau die Notrufnummer gewählt. Ein Hausbesitzer soll hinzugekommen sein und es geschafft haben, das Feuer zu löschen.

Weil das Auto des Täters identifiziert und von einem Polizisten später gesichtet wurde, kam es zum Tod des Kriminellen. Denn dieser soll das Polizeiauto gerammt haben und zu Fuß geflohen sein. Unterwegs habe er einen Müll-Laster gekapert und damit seine Flucht fortsetzen wollen. Doch ein Polizist habe auf die Fahrerkabine geschossen und den Mann tödlich verwundet.

Ungeklärt ist, wie der Mann noch schnell eine Facebook-Nachricht schreiben konnte. Von der Facebook-Nachricht steht übrigens nichts im Polizei-Report. Davon berichtet aber www.nbcnews.com - der Post sei noch einige Zeit lang öffentlich einsehbar gewesen.

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