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Mann steuert Roboter-Arme per Gedanken

21.05.2015 | 05:35 Uhr |

Forscher haben künstlichen Arme entwickelt, die sich mit Gedankenkraft und 100 Sensoren steuern lassen.

Die von Johns Hopkins am Applied Physics Lab entwickelten Roboter-Arme erinnern zwar an die mechanischen Körperteile aus dem Film „Terminator“, sie sollen behinderten Menschen künftig jedoch das Leben leichter machen. Les Baugh, der bei einem Unfall in seiner Kindheit beide Arme verloren hat, konnte die High-Tech-Prothese bereits ausprobieren.

Vorher mussten dafür in einer Operation jedoch die zu seinem Armen führenden Nerven so verändert werden, dass sie mit den Roboter-Armen kommunizieren können. Nach einem ausgiebigen Training konnte Baugh seine künstlichen Arme allein durch die Kraft seiner Gedanken steuern.

Forschung: Kontaktlinse mit integriertem Display

In den Roboter-Armen befinden sich über 100 Sensoren, 26 Gelenke und Motoren, mit denen sich bis zu 20 Kilogramm schwere Objekte aufheben lassen. Derzeit schlagen die künstlichen Körperteile jedoch noch mit einem Preis von ungefähr 500.000 US-Dollar zu Buche. Einfacher gestaltete Prothesen könnten in absehbarer Zukunft aber günstiger ausfallen.

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