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Mangelhafte Software kostet Bundesanstalt Millionen

Die Software für das Arbeitslosengeld II belastet wegen ihrer Mängel die Bundesagentur für Arbeit mit 28 Millionen Euro.

Die Mängel an der Software für das neue Arbeitslosengeld II belasten die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit 28 Millionen Euro. Ein Großteil des Betrages sei durch Mehrarbeit und eine längere Tätigkeit der Projektgruppe entstanden, bestätigte die BA am Donnerstag einen Bericht des Radiosenders NDR Info. Durch die Fehler in dem von der Telekom-Tochter T-Systems entwickelten Programm A2LL entstünden der BA zudem Zinsverluste durch zu hoch berechnete Krankenkassenbeiträge für die Arbeitslosengeld-II-Empfänger.

Die Grünen forderten am Donnerstag die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass der Bundesagentur möglichst bald einen funktionsfähige Software für die Berechnung des Arbeitslosengeldes II zur Verfügung stehe. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, Brigitte Pothmer, erklärte, es müsse sichergestellt werden, dass der entstandene Schaden nicht durch den Steuerzahler beglichen werden müsse.

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