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Mandrakesoft auf dem Weg der Besserung

31.03.2004 | 13:28 Uhr |

Mandrakesoft hat bekannt gegeben, dass das zuständige Verwaltungsgericht den Unternehmens-Plan zum Verlassen des "Gläubigerschutzes" angenommen hat. Darin verpflichtet sich der französische Linux-Distributor, seine bestehenden Verpflichtungen über einen Zeitraum von neun Jahren zurückzuzahlen.

Mandrakesoft hat bekannt gegeben, dass das zuständige Verwaltungsgericht den Unternehmens-Plan zum Verlassen des "Gläubigerschutzes" angenommen hat. Darin verpflichtet sich der französische Linux-Distributor, seine bestehenden Schulden über einen Zeitraum von neun Jahren zurückzuzahlen. Eine Sanierung des Unternehmens ist als Vorbedingung nicht erforderlich.

Mandrakesoft konnte kürzlich die ersten positiven Quartalszahlen seit 1999 verzeichnen. Das schuf offensichtlich die Grundlage für die Entscheidung des Gerichts, die zuletzt 14-monatige Überwachungsperiode zu beenden.

Mandrakesoft hatte sich im Januar 2003 unter die Kontrolle des französischen Gläubigerschutzes begeben, um den Geschäftsbetrieb trotz Zahlungsschwierigkeiten aufrecht zu erhalten. Während dieses Überwachungszeitraums konzentrierte sich das Unternehmen auf das Kerngeschäft mit Linux und reduzierte die Kosten. Das Ergebnis waren schwarze Zahlen im Quartal Oktober bis Dezember 2003.

Verbunden mit der Beendigung der Gläubigerschutzphase wurde auch der Handel mit Mandrakesoft-Aktien wieder aufgenommen.

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