111984

Kein grünes Licht für Green IT

IT-Verantwortliche warten noch immer auf eine Entsacheidung seitens ihres Managements, um Maßnahmen für eine grünere IT zu treffen.

Drei von vier der befragten IT-Leiter haben bis dato noch keine Budget-Freigabe, um Maßnahmen für die Senkung ihrer Stromkosten zu ergreifen. Und das obwohl 90 Prozent von ihnen glauben, dass solche Maßnahmen bereits nächstes Jahr von kritischer Bedeutung für den Erfolg ihrer Unternehmen sein werden. Zu diesem Resultat kommt eine neue Studie des US-Herstellers von Storage-Switches Voltaire.

Für die Studie wurden IT- und Technologie-Verantwortliche größerer Unternehmen befragt. Eine Projektion der Auswirkungen von Green-IT-Maßnahmen für ein Großunternehmen mit fünf Rechenzentren und 3.000 Servern pro Rechenzentrum beziffert die Stromeinsparungen auf 7,4 Millionen Dollar im Jahr. Immerhin haben 43 Prozent der Befragten geäußert, dass sie davon ausgehen, innerhalb der nächsten zwei Jahren ein "grünes" Rechenzentrum in Betrieb nehmen zu können.

Die Reduzierung der Strom- und Kühlungskosten wäre für etwa die der Befragten das wichtigste Ergebnis ihrer Bemühungen. Das zweitwichtigste wäre die Entlastung der Umwelt, gefolgt von der besseren Auslastung der IT-Infrastruktur und der Reduzierung des Platzbedarfs bzw. der Anzahl der Server.

0 Kommentare zu diesem Artikel
111984