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Sechs Tipps für die Wahl eines IT-Dienstleisters

Worauf es beim Umstieg auf Software-as-a-Service und andere IT-Dienstleistungen ankommt, fasst eine Checkliste zusammen.

Wer mit einem knappen IT-Budget operiert, denkt früher oder später über den effizienteren Betrieb seiner IT-Infrastrukturen und damit auch über Outsourcing und Managed Hosting nach. Damit die Sparmaßnahmen nicht letztlich doch zur Kostenfalle geraten, sollten IT-Leiter nach einem zuverlässigen, flexiblen Partner suchen. NTT Europe Online hat eine Checkliste zusammengestellt, die die wichtigsten Kriterien für einen Outsourcing-Dienstleister auflistet.

Der SaaS- und Managed-Hosting-Markt wächst rasant . Analysten zufolge trägt vor allem das Auslagern unternehmenseigener Applikationen an Managed-Hosting-Provider überdurchschnittlich dazu bei. Es scheint, als würde die Wirtschafts- und Finanzkrise dieser Entwicklung noch zusätzlichen Antrieb verleihen. Wo jeder Euro für IT-Ausgaben auf den Prüfstand gestellt wird, fragen sich immer mehr Anwender, ob interne Serverlandschaften für alle IT-Aufgaben eines Unternehmens wirklich tragbar sind. Die Alternative heißt Outsourcing, genauer Managed Hosting. Die Vorteile: Verfügbarkeit, Performance, Skalierbarkeit und Flexibilität. Ein Team von hochqualifizierten Spezialisten sorgt dafür, dass die Infrastruktur und die Applikationen stets verfügbar sind. Hosting-Provider übernehmen auch grundlegende Administrationsaufgaben wie Applikations- und Traffic-Management oder Backup.

Der Umstieg auf ein solches Managed-Hosting-Angebot spart Kosten und Ressourcen. Unternehmen, die Applikationen und IT-Systeme auslagern wollen, sollten sich zunächst einige Informationen einholen und Einsparungen und Risiken genau abwägen. NTT Europe Online nennt die sechs wichtigsten Punkte:

1. Bilanz der internen Kosten: Welche Kosten verursacht der Betrieb von Applikationen? Welche Investitionen in Hardware, Software und Qualifizierung der Mitarbeiter müssen getätigt werden? Wie hoch sind die TCO (Total Cost of Ownership), die nicht nur Hard-, Software- und Personalaufwendungen, sondern auch Kosten für IT-Security, kontinuierliche Datensicherung, Systemadministration, Datenintegration oder Energie berücksichtigen?

2. Hosting-Kriterien: Welche Applikationen, welche Daten und welcher Content sollen gehostet werden? Welche Anforderungen an Bandbreite, Verfügbarkeit oder Flexibilität stehen im Vordergrund?

3. Erfahrung: Welche Referenzen hat ein möglicher Partner? Gibt es ähnliche Szenarien, die er bereits abdeckt?

4. Externe Kosten: Wie hoch sind die Hostingkosten unter Berücksichtigung der Auswahlkriterien?

5. IT-Security: Wie gut ist der Datenschutz? Über welche Sicherheitszertifizierungen wie zum Beispiel ISO 27001 verfügt der mögliche Partner? Ist gewährleistet, dass die Daten und Applikationen risikolos extern gehostet werden können?

6. Sonstige Kriterien zur Partnerauswahl: Wie flexibel sind Verträge? Wie sehen Service Level Agreements aus? Hat der Partner ein eigenes Rechenzentrum? Kann er ausreichend skalieren? Welche anderen Dienste wie ITIL-Zertifizierung oder Virtualisierung kann er anbieten? Wie transparent sind seine Dienste? Kann er auch globale Zugriffe abdecken? (jp)

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