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Web-Angriffe weiter auf dem Vormarsch

07.12.2009 | 15:58 Uhr |

Der monatliche Blick auf die am weitesten verbreiteten Schädlinge bestätigt den anhaltenden Trend zu Malware-Angriffen über das Web. Legitime Websites werden gehackt, um Malware zu verbreiten.

Der Antivirushersteller Kaspersky Lab hat seine monatliche Schädlingsstatistik für den November veröffentlicht. Hier zeigt sich, dass die derzeit häufigste Strategie zur Verbreitung von Schädlingen in einer Kombination aus Script, Exploit und schädlicher EXE-Datei besteht. Der Script-Code wird dabei oft in gehackte legitime Websites eingebaut.

Die meisten Schädlinge zielen entweder darauf Passwörter und andere persönliche Daten auszuspionieren oder mit Hilfe so genannter Scareware Pseudo-Schutzprogramme zu verkaufen. Wie schon im Oktober machen Web-Angriffe aus der Gumblar-Familie einen Großteil der Angriffe aus. Trojanische Pferde der Zbot-Familie werden auch über Spam-Kampagnen per Mail verbreitet. Sie sind multifunktional, können weitere Schädlinge aller Art aus dem Internet nachladen. Der Conficker-Wurm (Alias: Kido, Downadup) dominiert weiterhin die Hitliste der installierten Schädlinge (Plätze 1, 2 und 3).

Die Malware-Angriffe kommen vor allem aus China (37, 4 Prozent), Indien (13,9 Prozent) und den USA (11,1 Prozent). Dahinter folgen Malaysia, Russland und Großbritannien, Deutschland liegt mit 1,6 Prozent auf Rang 9. Die komplette Analyse finden Sie auf der Kaspersky-Website viruslist.com .

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