11.04.2011, 08:57

Hans-Christian Dirscherl

Malware-Schutz

Microsoft baut Smartscreen-Filter in Windows 8 ein

Long Zheng hat in seinem Weblog ein neues Sicherheits-Feature von Windows 8 beschrieben: Smartscreen. Es soll Dateien und Links daraufhin überprüfen, ob sie Malware enthalten.
Microsoft führte Smartscreen mit dem Internet Explorer ein, außerdem ist der Smartscreen-Filter auch im Windows Live Messenger 2011 eingebaut. Smartscreen nützt eine dynamisch anpasste und aktualisierte Liste von URLs/Webadressen, die illegal, virenverseucht, betrügerisch oder gefährlich sind. Microsoft ergänzt diese URL-Liste von Hand und lässt sie zudem durch einen Programmieralgorithmus fortlaufend aktualisieren.
Smartscreen vergleicht jeden Link und jede ausführbare Datei, die ein Benutzer besucht oder herunterladen will mit den Einträgen in der Filterliste und warnt den Benutzer, falls es Hinweise auf ein Gefahrenpotenzial erkennt. Bisher konnte sich Smartscreen durchaus bewähren und Anwender vor Malware schützen. Wie nahezu jeder Virenschutz verursacht allerdings auch Smartscreen Fehlalarme – dessen sollte sich jeder Windows-Benutzer bewusst sein.
Long Zheng vermutet, dass Smartscreen in Windows 8 zwei Aufgaben erfüllen soll: Das Dateisystem regelmäßig zu überprüfen und präventiv gefährliche Downloads verhindern. Der Smartscreen-Filter lässt sich offensichtlich ein- und ausschalten, wie der Screenshot von Long Zheng zeigt.
Mit Smartscreen erweitert Microsoft die bereits vorhandenen Sicherheits-Mechanismen von Windows wie User Account Control, Windows Defender und Security Essentials.
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