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Windows-User unter Dauerbeschuss

02.02.2009 | 15:49 Uhr |

Dem G DATA Malware-Report 2008 zufolge stieg die Anzahl neuer Malware im Jahr 2008 gegenüber 2007 um 570 Prozent. Vergleichsweise harmlos sieht dagegen die Lage bei Malware für Smartphones aus.

Allein in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres registrierte G DATA mehr Schadcode als im gesamten Rekordjahr 2007.

Zahlen und Daten zur Bedrohungslage (nach G Data ):

* 894.250 neue Schädlinge in 2008 sind fast sieben Mal mehr als 2007.

* 576.002 neue Schädlinge im 2. Halbjahr 2008 sorgen für eine Steigerung um das 1,8fache gegenüber dem ersten Halbjahr.

* Die häufigsten Schädlingskategorien sind Trojanische Pferde, Backdoors und Downloader. Als weitere Kategorien folgen Spyware, Adware und Würmer.

* Zu den aktivsten Virenfamilien zählen Backdoors, Online-Game-Accountstehler und Komponenten zur Installation von Adware und Scareware.

* 99,2% aller Malware des zweiten Halbjahrs läuft unter Windows. Die Malwareautoren konzentrieren sich noch mehr auf den Marktführer.

* Schadcode für mobile Plattformen, Unix und Apple bleibt auch 2008 eher die Ausnahme.

* JavaScript-Malware nimmt um etwas mehr als ein Viertel ab, während die Anzahl der flashbasierten Schädlinge um 38% steigt. Der Trend geht also weg von JavaScript und hin zu Flash-Malware.

Was haben Anwender und Unternehmen 2009 zu erwarten ?

* Das Internet wird gefährlicher. Web 2.0 Anwendungen, Soziale Netzwerke, Foren und Blogs bieten viel Angriffsfläche, die in den kommenden Monaten verstärkt genutzt wird.

* Flash als Verbreitungsweg für Malware wird in den kommenden Monaten zunehmen. Bislang wird das Betrachten von Flash-Filmen noch nicht als Gefahr angesehen.

* Die Malware-Flut wird weiter ansteigen, aber mit geringeren Steigerungsraten

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