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Kaspersky-Studie erklärt neue PC-Bedrohungen

21.04.2008 | 10:43 Uhr |

Kaspersky Lab hat eine umfangreiche Analyse mit dem Titel "Neue IT-Bedrohungen, neue Abwehrlösungen" veröffentlicht. Darin gibt ein Kaspersky-Mitarbeiter einen Überblick über die Geschichte von Viren, Würmern und trojanischen Pferden und erläutert, welche Gefahren derzeit und vermutlich in Zukunft die PC-Anwender bedrohen und aus welchen Motiven Virenautoren ihre gefährliche Brut überhaupt in Umlauf bringen.

Die Analyse "Neue IT-Bedrohungen, neue Abwehrlösungen" stammt von dem Kaspersky Lab-Senior Technology Consultant David Emm. Der Artikel liefert zunächst einen Überblick über die Entwicklung der IT-Bedrohungen, vom Erscheinen des ersten PC-Virus in den späten 1980er Jahren bis hin zum Auftauchen mobiler Bedrohungen im 21. Jahrhundert. Parallel dazu beschreibt Emm die Entwicklung der Antivirus-Lösungen, die versuchen, mit der rasanten Entwicklung von Schadcode Schritt zu halten.

Außerdem geht der Sicherheitsexperte auf die veränderte Motivation der Virenautoren ein: Dominierten einst "Skript-Kiddies" mit ihren aus reinem "Cybervandalismus" entwickelten Schädlingen, so dienen moderne Schadprogramme ausschließlich der illegalen finanziellen Bereicherung ihrer Autoren. Kommerzielle Interessen haben also die Lust am Vandalismus und an der Selbstdarstellung ersetzt.

Dieser Wandel wird auch durch das Abflauen globaler Epidemien bestätigt, das seit dem Jahr 2003 zu beobachten ist. Seither werden immer mehr trojanische Programme rein auf Bestellung entwickelt, die in ein konkretes System eindringen und die persönlichen Daten der Anwender stehlen, wie Kaspersky Lab erläutert.

Besondere Aufmerksamkeit widmet der Autor den mobilen Bedrohungen: Seitdem im Jahr 2004 der erste Wurm für Smartphones auftauchte, erscheinen regelmäßig neue Schadprogramme für mobile Geräte.

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