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Mal- und Spyware verändern Benutzerverhalten

08.07.2005 | 15:13 Uhr |

Immer wenn sich ein neuer Virus oder Wurm via Mail ausbreitet, denkt man sich: Wieso klicken immer noch so viele Anwender unüberlegt auf unbekannte Attachements? Wenn allerdings das Ergebnis einer neuen US-Studie stimmt, dann hat das Umdenken längst begonnen, viele Anwender sind vorsichtiger geworden.

PC-Benutzer reagieren auf die allgegenwärtige Spyware sowie auf die Bedrohung durch Malware und ändern tatsächlich ihr Verhalten, wie CNN Online berichtet. Zumindest sagten das 90 Prozent der im Rahmen einer Studie befragten 1336 Internetnutzer in den USA.

Demnach würde die überwiegende Mehrheit der Befragten nicht mehr unüberlegt auf zweifelhafte Mailanhänge klicken. Rund 50 Prozent der Teilnehmer an der Studie würde bestimmte Websites komplett meiden, von denen die Surfer meinen, dass man sich dort Backdoor-Programme einfangen könnte.

Die Unterhaltungsindustrie dürfte ganz besonders diese Verhaltensumstellung freuen: Jeder Vierte erklärte, das er damit aufgehört habe, Musik- oder Videodateien aus Peer-to-Peer-Netzwerken herunterzuladen. Für Microsoft dürfte dagegen diese Zahl wenig erfreulich sein: 18 Prozent der Befragten zeigten dem Internet Explorer die rote Karte und wechselten zu einem anderen Browser.

68 Prozent der Teilnehmern an der Studie gaben an, durch Sypware und/oder Malware bereits Schäden erlitten zu haben.

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