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Outlook gewinnt auf Kosten von Lotus Notes

18.01.2010 | 16:51 Uhr |

Microsoft Deutschland hat offensichtlich Grund zur Freude: Nach eigenen Angaben konnte Microsoft in den letzten drei Jahren 1,1 Millionen Nutzer zum Wechsel vom Konkurrenten Lotus Notes zu Outlook bewegen.

Lotus Notes
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Lotus Notes und Microsoft Outlook konkurrieren im Unternehmenseinsatz um die Gunst der Anwender. Jetzt hat Microsoft in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass 1,1 Millionen deutsche Lotus Notes-Nutzer in den letzten drei Jahren zu Outlook gewechselt sind oder dies gerade durchführen.

Bei den Wechslern handelt es sich Microsoft zufolge um Großunternehmen, größere Mittelständler und andere Organisationen. Darunter Allianz, die Douglas Gruppe, die E-Plus Gruppe oder REHAU, der öffentlich-rechtliche Bayerische Rundfunk sowie Organisationen wie die Malteser. Besonders seit dem Erscheinen der 2007-Produktreihe von Office, Microsoft Exchange Server und Outlook, SharePoint Server und Office Communications Server würden laut Microsoft viele Großkunden ihre bisherige Infrastruktur für die Kommunikation und Zusammenarbeit durch Microsoft-Lösungen ersetzen.

Im gehobenen Mittelstand und bei Großkunden habe Microsoft dadurch seinen Marktanteil deutlich ausbauen können.

Lotus Notes ist als Maillösung in Unternehmen weit verbreitet, erfreut sich mitunter aber herzlicher Abneigung . Die Software wird von vielen Benutzern als zu unhandlich, zu langsam, unübersichtlich und wenig intuitiv bedienbar empfunden. Unternehmen neigen aber trotz solcher Bedenken zum Einsatz von Lotus Notes, weil diese Software als vergleichsweise sicher gilt.

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