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Mail-Daten-Diebe sollen aus Osteuropa kommen

27.01.2014 | 12:33 Uhr |

Cyberkriminelle erbeuteten 16 Millionen Mailkonten-Daten. Die verantwortlichen Täter sollen aus Osteuropa stammen. Per Zufall stießen deutschen Ermittler auf ihre Spur.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte in der vergangenen Woche vor einem riesigen Identitäts-Diebstahl gewarnt, bei dem 16 Millionen Mailkonten geknackt wurden . Hinter der Aktion sollen Cyberkriminelle aus Osteuropa stecken, wie das Nachrichtenmagazin Spiegel in seiner neuen Ausgabe meldet.

Demnach sei die Staatsanwaltschaft in Verden zufällig auf die Spur der Täter gekommen, als sie gegen die Hintermänner der unter dem Namen "BKA-Trojaner" bekannt gewordenen Erpresser-Malware ermittelte. Spezialisierte Staatsanwälte seien während dieser Ermittlungen auf die Mail-Datenbank gestoßen, die die Mail-Kontonamen und -Passwörter von 16 Millionen Mail-Nutzern enthielt. Man habe dann schließlich entschieden die Öffentlichkeit zu warnen, weil die Gefahr des Missbrauchs dieser Daten bestehe. Bisher gebe es aber dafür keine Hinweise. Als eher unwahrscheinlich stuft die Staatsanwaltschaft die Chancen ein, die im Ausland befindlichen Täter tatsächlich zur Rechenschaft ziehen zu können.

Wie Sie sich von den Mail-Hack schützen können, erläutern wir ausführlich in diesem Artikel.

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