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Magdeburger Physiker bauen Supercomputer

07.02.2001 | 16:13 Uhr |

Mit einem selbst gebauten Supercomputer zum Billigtarif will die Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität in die weltweite Top-500 der schnellen Rechner gelangen. 72 Personal Computer mit je zwei Pentium III Prozessoren mit 800 Megahertz Taktfrequenz und einem Arbeitsspeicher von 512 Megabyte wurden dort zusammengebaut.

Mit einem selbst gebauten Supercomputer zum Billigtarif will die Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität in die weltweite Top-500 der schnellen Rechner.

72 Personal Computer mit je zwei Pentium III Prozessoren mit 800 Megahertz Taktfrequenz und einem Arbeitsspeicher von 512 Megabyte wurden am Institut für Theoretische Physik zusammengebaut, wie die Universität am Mittwoch berichtete.

Der Parallelcomputer mit Namen Tina hat 453.000 Mark gekostet. Er erreichte bei ersten Tests eine Rechenleistung von mehr als 40 Gflops (Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde). Für die Schnelligkeit ist vor allem die optimale Nutzung der Netzwerktechnik verantwortlich. Zur Zusammenschaltung der Rechner ("Cluster") verwenden die Forscher in Magdeburg das freie Betriebssystem Linux.

Die schnellsten Rechner erreichen knapp 5000 Gflops. Aber für einen Platz ganz hinten reiche im Augenblick noch eine Leistung von 55 Gflops, hieß es. Die TOP-500 ist eine Rangliste der 500 schnellsten Computer der Welt, die zwei Mal jährlich von den Universitäten Mannheim und Tennessee veröffentlicht wird. (PC-WELT, 07.02.2001, dpa/ pk)

Liste der Supercomputer

IBM baut Linux-Supercomputer (PC-WELT Online, 17.01.2001)

Superrechner von Shell und IBM (PC-WELT Online, 12.12.2000)

Supercomputer für Pentagon (PC-WELT Online, 05.08.2000)

Superrechner `Unschlagbare Macht` (PC-WELT Online, 26.07.2000)

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