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Mad Catz arbeitet an eigener Android-Konsole

28.07.2013 | 14:20 Uhr |

Nach dem Erfolg der Ouya gibt es nun weitere Anbieter, die über eine eigene Android-Konsole nachdenken. Konkurrenz kommt in Form der Mojo, einer Hardware des Konsolen-Zubehör-Herstellers Mad Catz.

Die Firma Mad Catz ist bekannt als Hersteller von Konsolen-Zubehör aller Art. Statt der üblichen Gamepads, Headsets oder Tastaturen möchte Mad Catz nun eine eigene Konsole in den Handel bringen. Dabei orientiert sich das Unternehmen stark am Vorbild der Ouya , die im letzten Jahr erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert wurde. Die Konsole von Mad Catz wird auf den Namen Mojo hören und - ebenso wie die Ouya - auf Googles Betriebssystem Android setzen.

Es gibt dennoch einen wesentlichen Unterschied zur Konkurrenz. Denn Mojo wird im Gegensatz zur Ouya auch auf den Google Play Store zugreifen können. Ebenso bietet das Gerät von Mad Catz Zugang auf den AppStore von Amazon sowie die TegraZone von Nvidia. Von Vorteil dürfte ebenso sein, dass viele Mojo-Kunden bereits über ein Konto im Google Play Store verfügen. Sämtliche bereits erworbenen Programme und Spiele können damit kostenfrei auf die Konsole von Mad Catz übertragen werden.

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Fraglich ist allerdings, ob auch alle Spiele mit dem Controller von Mojo zurechtkommen. Um die Kompatibilität mit den Spielen möglichst hoch zu halten, verfügt der Controller auch über einen Maus-Modus. Der linke Analog-Stick lässt sich alternativ auch als Maus verwenden. Ebenso kann über USB auch eine handelsübliche Maus an die Konsole angeschlossen werden.

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