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Chefin Mitchell Baker ist zurückgetreten

08.01.2008 | 16:13 Uhr |

Mitchell Baker ist als CEO der Mozilla Corporation zurückgetreten. Sie übergibt das Zepter an den bisherigen COO, Chief Operation Officer, John Lilly. Mitchell bleibt aber Chairman der Mozilla Corporation und der Non-Profit-Organsation Mozilla Foundation.

Unter der Führung von Mitchell Baker wurde der Browser Firefox eine ernst zunehmende Konkurrenz für den Internet Explorer. Baker gehört seit Beginn der Mozilla Corporation an und war zuvor Rechtsanwältin bei Netscape Communication und auch bei der Gründung von Mozilla Ende der 1990er Jahre beteiligt. Im Jahr 2003 half sie dabei, die Mozilla Foundation zu gründen.

In einem Eintrag in ihrem Blog erklärt Baker, dass sie schon seit längerem mit dem Gedanken gespielt habe den Chef-Posten aufzugeben. Grund dafür sei, dass sie überlegt habe, wie sie am besten ihre Zeit nutzen könnte und welche ihrer tagtäglichen, organisatorischen Aufgaben auch jemand anders gleichwertig erledigen könnte. Daher habe sie sich entschlossen, John Lilly den Posten des CEO der Mozilla Corporation anzubieten, der dieses Angebot auch angenommen habe.

Baker will sich künftig in den Gebieten Web-Standards und Sicherheit engagieren. Außerdem will sie sich auch künftig für ein offenes Internet einsetzen und andere Unternehmen dazu animieren, einen Weg wie Mozilla zu gehen.

Der neue Mozilla-Chef John Lilly übernimmt damit die Verantwortung für Firefox und die anderen Produkte. Seine erste Aufgabe wird es sein, die nächste Firefox-Generation, Firefox 3, zu veröffentlichen. In seinem Blog erläutert John Lilly, dass er künftig auch dafür sorgen will, dass die Öffentlichkeit mehr darüber erfährt, wie Mozilla funktioniert. „Ich würde gerne damit anfangen, mehr in der Öffentlichkeit darüber zu sprechen, wie die Zukunft von Mozilla aussieht“, schreibt Lilly.

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