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Mac OS X: Apple stopft sieben Sicherheitslöcher

26.01.2005 | 15:45 Uhr |

Apple stopft mit einem jetzt veröffentlichten Sicherheits-Update Schwachstellen in insgesamt sieben Bestandteilen des Betriebssystems.

Apple hat am 25. Januar 2005 das Sicherheits-Update "2005-001" für Mac OS X veröffentlicht. Damit sollen sicherheitsrelevante Schwachstellen in insgesamt sieben Bestandteilen des Betriebssystems beseitigt werden.

Betroffen ist unter anderem der Browser Safari, in dem bei deaktiviertem Popup-Blocker die Herkunft eines Popup-Fensters verschleiert werden kann. Ferner wird PHP auf die Version 4.3.10 aktualisiert, um mehrere Sicherheitslücken zu schließen. Im Mail-Programm wird mit dem Update die Erzeugung der Message-ID so verändert, dass der absendende Rechner nicht mehr identifiziert werden kann. Weitere betroffene Komponenten sind "ColorSync", "SquirrelMail", die Familie der "at"-Befehle und die Programmbibliothek "libxml2".

Das veröffentlichte Update ist für Mac OS X 10.2.8 und 10.3.7, einschließlich der Server-Versionen, vorgesehen und ist mehrsprachig (einschließlich deutsch). Nicht alle betroffenen Komponenten sind in allen Version des Betriebssystems enthalten.

Das kostenlose Update kann über die Funktion "Software-Aktualisierung" von Mac OS X oder die Website von Apple bezogen werden. Die Dateigröße beträgt 7 MB für die Client- und 18 MB für Server-Versionen von Mac OS X. Mehr Infos von Apple dazu hier .

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