05.09.2011, 19:06

Michael Söldner

Mac

Apple will USB und Thunderbolt unterstützen

©apple.com

Apple will bei neuen Macs neben Thunderbolt auch Schnittstellen für USB 3.0 anbieten. Die Gründe dafür liegen im Preisverfall der notwendigen Bauteile begründet.
Bei zukünftigen Macs will Hersteller Apple zweigleisig fahren und sowohl Thunderbolt- als auch USB 3.0 -Schnittstellen anbieten. Die Preise für die dazu notwendigen USB-Controller seien in den letzten Monaten auf knapp zwei bis drei US-Dollar gesunken, Thunderbolt-Chips schlagen hingegen noch immer mit 10 bis 15 US-Dollar zu Buche.
Zwar gelten Thunderbolt und USB 3.0 als konkurrierende Technologien, trotzdem will auch Thunderbolt-Erfinder Intel künftig auf beide Schnittstellen setzen. Apple will dieser Entscheidung in den eigenen Produkten zuvorkommen. Da USB 3.0 abwärtskompatibel sei, wäre eine Weiterführung von USB 2.0-Schnittstellen angesichts der gesunkenen Preise nicht sinnvoll.
Betrachtet man lediglich die Datentransferraten, so ist Thunderbolt der Konkurrenz durch USB 3.0 noch immer überlegen. Die Herstellung entsprechender Peripherie-Geräte wäre jedoch deutlich teurer als die von zusätzlicher Hardware mit USB 3.0 Anschluss.
Thunderbolt wurde erstmals im Februar 2011 in Apples MacBook Pro Produktpalette vorgestellt und wird mittlerweile auch in iMac, MacBook Air oder im Mac Mini verbaut. Auch Sony setzt bei der Vaio-Reihe auf diese Schnittstelle. Derzeit werden zwei bidirektionale Kanäle mit Datentransferraten von je 10 GBit/s von genutzt. Künftig sollen jedoch auch höhere Übertragungsraten möglich sein.
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