56618

MS legt Verbrauchersammelklage in Tennessee bei

25.11.2003 | 09:05 Uhr |

Der Softwarekonzern Microsoft hat nun auch in der Sammelklage des US-Bundesstaats Tennessee eine außergerichtliche Übereinkunft erzielt: Wie die Gates-Company bekannt gab, wird die Verbraucherklage wegen überhöhter Preise gegen Zahlung von maximal 64 Millionen Dollar in Gutscheinen eingestellt. Die Vorgehensweise entspricht dem Schema bisheriger Schlichtungen.

Der Softwarekonzern hat nun auch in der Sammelklage des US-Bundesstaats Tennessee eine außergerichtliche Übereinkunft erzielt. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird die Verbraucherklage wegen überhöhter Preise gegen Zahlung von maximal 64 Millionen Dollar in Gutscheinen eingestellt.

Die Vorgehensweise entspricht dem Schema bisheriger Schlichtungen, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche . Einwohner des Bundesstaats, die zwischen dem 21. Dezember 1995 und dem 31. Dezember 2002 Microsoft-Programme gekauft haben, erhalten von dem Unternehmen Gutscheine für den Erwerb von Hard- und Software beliebiger Hersteller im Gesamtwert von bis zu 64 Millionen Dollar. Die Hälfte der Summe aus nicht angeforderten oder eingelösten Gutscheinen will Microsoft bedürftigen Schulen in dem Bundesstaat spenden.

Microsoft hatte Ende Oktober die Beilegung von Sammelklagen in insgesamt sechs Bundesstaaten bekannt gegeben. Erst am vergangenen Freitag habe man jedoch bei der Einigung mit Tennesee die vorläufige Zustimmung der Richter erhalten, so die Redmonder. Eine letzte Anhörung soll im Juni kommenden Jahres stattfinden.

Bill Gates hofft auf Einigung mit EU (PC-WELT Online, 19.11.2003)

0 Kommentare zu diesem Artikel
56618