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MS-Antitrust-Streit: Details zur Einigung mit Nord- und Süd-Dakota

20.11.2003 | 13:21 Uhr |

Im Antitrust-Streit zwischen verschiedenen Bundesstaaten der USA und Microsoft, in dem dem Konzern überteuerte Preise für seine Produkte vorgeworfen werden, hat es vor wenigen Wochen eine weitere Einigung gegeben. Jetzt wurden Details zur Höhe der Entschädigungszahlungen bekannt.

Im Antitrust-Streit zwischen verschiedenen Bundesstaaten der USA und Microsoft , in dem dem Konzern überteuerte Preise für seine Produkte vorgeworfen werden, hat es vor wenigen Wochen eine weitere Einigung gegeben. Jetzt wurden Details zur Höhe der Entschädigungssumme bekannt: Demnach erhalten Anwender in Nord- und Süd-Dakota 18,33 Millionen Euro in Form von Gutscheinen.

Die Summe teilt sich wie folgt: Neun Millionen Dollar stehen für Anwender in Nord-Dakota bereit, auf Süd-Dakota entfallen 9,33 Millionen Dollar. Unterschiede gibt es bei der Einigung in den abgedeckten Zeiträumen, in denen Anwender Microsoft Windows, Office, Word oder Excel gekauft haben müssen, um einen Gutschein beantragen zu können.

Für Nord-Dakota gilt der Zeitraum zwischen dem 18.05.1994 und dem 31.12.2002, Anwender in Süd-Dakota müssen ihre Software zwischen dem 10.03.1996 und dem 31.12.2002 erworben haben.

Die Hälfte der Gutscheinsumme, die nicht eingelöst wird, wird laut Microsoft an bedürftige Schulen gespendet.

Antitrust-Streit: Microsoft einigt sich mit weiteren fünf Bundesstaaten (PC-WELT Online, 29.10.2003)

Sammelkläger aus Montana bitten Microsoft zur Kasse (PC-WELT Online, 09.05.2003)

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