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MP3 hat Geburtstag! PC-WELT feiert mit.

14.07.2005 | 00:05 Uhr |

Vor genau zehn Jahren bekam das MP3-Format seinen Namen. Ein Grund zum Feiern auch für uns. Bei pcwelt.de finden Sie eine Auswahl an Artikeln zum Thema.

Vor 10 Jahren einigten sich die Entwickler des Fraunhofer-Instituts für integrierte Schaltungen in Erlangen auf die Dateiendung .mp3 für das Audiokompressionsformat MPEG 1, Layer 3 ( wir berichteten ). Für pcwelt.de ist das ein Grund zum Feiern - und ein Grund für eine Rückschau auf das vergangene Jahrzehnt.

Eigentlich ist das Verfahren, das auf psychoakustischen Phänomenen basiert, deutlich älter. Schon 1987 entwickelte Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg einen verlustbehafteten Weg, Audio-Daten so zu speichern wie das menschliche Ohr sie wahrnimmt. Der Mensch ist nämlich nicht in der Lage, geringe Veränderungen, etwa in der Tonhöhe oder Lautstärke, wahrzunehmen und einzuordnen - diese Schwäche des menschlichen Ohrs macht sich MP3 zunutze. Die Dinge, die der Mensch ohnehin nicht hören kann, werden weggelassen. Am 14.07.1994 einigten sich die Entwickler des Fraunhofer-Instituts auf den einheitlichen Namen MP3.

Bis heute streiten sich Laien und Experten, ob ein Unterschied zwischen optimal komprimierten MP3-Aufnahmen und Original-CD-Aufnahmen hörbar ist. Fest steht: Um einen Unterschied heraus zu hören, brauchen Sie verdammt gute Ohren und eine richtig teure Hifi-Anlage. Und besser als bei Audio-Kassetten ist der Klang allemal.

Der Siegeszug des MP3-Formats begann mit den illegalen Tauschbörsen wie Napster oder WinMX, die Ende der 90er Jahre das illegale Tauschen einzelner Titel ermöglichten. Die Phonoindustrie war hiervon freilich wenig erbaut, brauchte aber sehr lange, bis sie legale Alternativen zum Einkauf von Musikstücken im Internet anbot. Erst in den vergangenen zwei Jahren hat sich diesbezüglich vieles verändert.

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