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MP3-Musik im Kaufhaus

Nach dem Rechtsstreit mit der Musikindustrie sucht MP3.com nach neuen Betätigungsfeldern. Der Internet-Musikanbieter will künftig Supermärkte, Einkaufszentren und Restaurants mit einem individuellen Musikprogramm im MP3-Format beliefern.

Nach dem Rechtsstreit mit der Musikindustrie sucht MP3.com nach neuen Betätigungsfeldern. Der Internet-Musikanbieter will künftig Supermärkte, Einkaufszentren und Restaurants mit einem individuellen Musikprogramm im MP3-Format beliefern. Die Kunden können sich aus einem Angebot von 424.000 Liedern und 67.000 Interpreten ihren Musik-Mix zusammen stellen, die via Internet eingespeist werden. Dabei soll es auch möglich sein, eigene Werbespots in den Mix einzublenden.

MP3.com bietet lizenzfreie Musikstücke zum kostenlosen Download an und finanziert sich dabei über Online-Werbung. In den letzten Wochen war das Unternehmen vor allem mit dem Dienst My.MP3.com in die Schlagzeilen geraten. Da die Anwender hier von überall auf ihr persönliches Musikarchiv zugreifen und dabei auch lizenzrechtlich geschützte Dateien untereinander tauschen können, warf die Musikindustrie dem Unternehmen Urheberrechtsverletzungen vor. Vor einigen Wochen lenkte MP3.com ein und sperrte den Zugang zu den Inhalten großer Plattenfirmen auf seiner Website. (PC-WELT, 01.06.2000, sp)

Napster und MP3.com lenken ein (PC-WELT Online, 11.5.2000)

Musiker verklagen MP3.com & Co. (PC-WELT Online, 14.5.2000)

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