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Deutsche Telekom startet LTE-Ausbau im brandenburgischen Kyritz

31.08.2010 | 14:36 Uhr |

Mit der Einweihung des ersten Mobilfunkmastes mit Technik der vierten Generation im brandenburgischen Kyritz hat die Deutsche Telekom den Startschuss für den Ausbau von LTE (UMTS Long Term Evolution) abgegeben. 

Damit erfüllt die Telekom eines ihrer Versprechen: Sie beginnt den bundesweiten 4G-Netzausbau im Osten Deutschlands. Der Bonner Konzern kooperiert dazu mit den Netzwerkausrüstern Huawei und Nokia Siemens Networks. Letzterer lieferte auch die Technik.

Dem Kyritzer Meilenstein sollen 500 weitere Standorte bis Ende 2010 folgen. Wie in der brandenburgischen Gemeinde werden sie die sogenannten weißen Flecken erschließen. Das sind vorwiegend ländliche Gebiete, die bisher keinen schnellen Internetzugang haben. Der neue Mobilfunkstandard kann allerdings frühestens ab 2011 kommerziell vermarktet werden, bis dahin wird es nur einen Pilotbetrieb geben. Grund dafür ist das Fehlen von passenden Endgeräten. Die kommen erst im nächsten Jahr auf den Markt. Bis dahin wird mit Testgeräten aus Finnland gearbeitet.

Die Telekom garantiert eine minimale Geschwindigkeit von 2 Megabit pro Sekunde. Theoretisch sind mit LTE Bandbreiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich. Im Alltag rechnet der Mobilfunk-Anbieter aber eher mit 50 Megabit bei guter Netzabdeckung. UMTS und dessen Datenbschleuniger HSDPA schafft derzeit nur maximal 42 Megabit.

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