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MFD und Neva Media kooperieren bei HandyTV via DVB-H

Die Unternehmen MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland) und Neva Media haben sich zusammengeschlossen, um im Bieterwettstreit um Rundfunklizenzen für mobiles Fernsehen im Standard DVB-H gegen die Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone und o2 zu bestehen. Das Gemeinschaftsunternehmen von MFD und Neva Media soll mediale Inhalte für Telekommunikationsunternehmen bereitstellen.

Mit T-Mobile, Vodafone und o2 hat sich eine starke Allianz gebildet, die trotz Unsicherheiten und Eigeninteressen an einer gemeinsamen Umsetzung von MobileTV auf Basis von DVB-H arbeitet. Mit MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland) und der Neva Media GmbH haben sich jetzt zwei weitere Unternehmen zusammengeschlossen, um im lukrativen Markt für Serviceleistungen mitzumischen und mobiles Fernsehen via DVB-H voranbringen.

Hinter den HandyTV-Spezialisten stehen drei große Medienkonzerne: die Verlagshäuser Hubert Burda Media und Holtzbrinck sind an NEVA Media beteiligt, der international tätige Medien- und Technologiekonzern Naspers steht als strategischer Investor hinter MFD. Alle Gesellschafter haben der Zusammenarbeit der Unternehmen zugestimmt.

Die schnelle und erfolgreiche Markteinführung von DVB-H sei das gemeinsame Ziel, spätestens zur Fußball-EM 2008 werde der Service in Deutschland starten, äußert sich Henrik Rinnert, Geschäftsführer von MFD. Das im September 2005 gegründete Unternehmen ist der erste MobileTV-Provider, der seine Inhalte via DMB ausstrahlt und bietet mit watcha ein kommerzielles Programm, das über mobilcom und debitel angeboten wird.

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