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M"net will mit Augustakom fusionieren

Die Münchener Telefongesellschaft M"net will mit ihrem Wettbewerber Augustakom fusionieren. Damit würde einer der größten regionalen Telekomanbieter Deutschlands entstehen.

Die Münchener Telefongesellschaft M"net will mit ihrem Wettbewerber Augustakom fusionieren. "Von beiden Seiten wird ein Zusammenschluss angestrebt", sagte ein Sprecher von Augustakom am Freitag in Augsburg der dpa-AFX. Durch die Verschmelzung der Unternehmen würde mit über 100.000 Kunden einer der größten regionalen Telekomanbieter Deutschlands entstehen.

Die Eigner von Augstakom, unter anderem die Bayerische Landesbank und die Stadtwerke Augsburg, wollen am künftigen Gemeinschaftsunternehmen beteiligt bleiben. Durch die Fusion versprechen sich die Unternehmen laut dem Sprecher Synergien und eine bessere Angebotspalette für die Kunden. Weitere Details nannte er nicht.

M"net hatte im vergangenen Jahr die fränkische Regionalgesellschaft Nefkom übernommen und sich dabei auch vergeblich um Augustakom bemüht. Das Münchener Unternehmen ist wie Augustakom ebenfalls mehrheitlich in Hand kommunaler Gesellschaften. M"net wollte sich nicht zu der Transaktion äußern.

M"net bietet Telekomdienstleistungen in den Großräumen München, Ingolstadt und Nürnberg an. Im vergangenen Jahr kam die Gesellschaft mit 290 Mitarbeitern auf einen Umsatz von 101 Millionen Euro. Zuletzt hatte das Unternehmen knapp 90.000 Kunden unter Vertrag. Über das Netz von Augustakom telefonieren 15.000 Kunden in der Region Allgäu und Schwaben.

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