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Lytro stellt seine Lichtfeldkameras ein

06.04.2016 | 15:44 Uhr |

Hersteller Lytro wird keine Lichtfeldkameras für Endkunden mehr entwickeln, stattdessen setzt das Unternehmen auf VR-Kameras.

Mit seinen Lichtfeldkameras wollte Hersteller Lytro die Welt der Fotografie revolutionieren . Nun teilte Unternehmenschef Jason Rosenthal überraschend mit, dass man sich aus dem Privatkundengeschäft zurückziehen werde, die Entwicklung von Endkundenkameras wurde schon eingestellt.

Künftig will Lytro stattdessen eine Lichtfeld-VR-Plattform entwickeln. Entsprechende Investitionen wurden schon Anfang 2015 angekündigt. Darüber hinaus wurden weitere 50 Millionen US-Dollar im Rahmen einer Finanzierungsrunde mobilisiert. Damit soll eine VR-Kamera namens Immerge zur Marktreife gebracht werden.

Bei Lytro Immerge handelt es sich um eine kugelförmige 360-Grad-Lichtfeldkamera mit fünf Segmenten. Sie soll das gesamte Lichtfeld aufnehmen und daraus sphärische Panoramen erstellen. Die Kamera wird laut Hersteller mehrere Hunderttausend US-Dollar kosten.

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