Luxus-Soundsystem

Sonos kooperiert mit Napster

Donnerstag den 25.10.2007 um 13:08 Uhr

von Markus Pilzweger

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Die Macher des Luxus-Soundsystems Sonos haben gleich zwei Neuigkeiten parat: Zum einen wurde die Sonos-Software in der Version 2.5 veröffentlicht und zum anderen dürfen sich Sonos-Kunden ab sofort über einen direkten Zugang zum Napster-Musikkatalog freuen.
Sonos BU130
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© 2014

Das Soundsystem Sonos ist dafür ausgelegt, Musikdaten bequem in jedem Zimmer einer Wohnung oder eines Hauses abzuspielen. Wenn gewünscht, erfolgt auch die Wiedergabe verschiedener Titel parallel. So kommt die Kuschelrock-Musik im Schlafzimmer zum Einsatz, in den Kinderzimmern Rolf und seine Freunde und im Party-Keller AC/DC.

Sonos hat nun die Version 2.5 der zugehörigen Software veröffentlicht. Der wohl wichtigste Bestandteil ist dabei der Zugriff auf den kompletten Napster-Katalog mit über 5 Millionen Songs. 30 Tage können Sonos-Kunden nun das Napster-Angebot ausgiebig testen, danach kann ein Abo zum Preis von 10 Euro pro Monat abgeschlossen werden. Durch die Integration von Napster in das Sonos-System kann der PC als Musikdaten-Speicher komplett außen vor gelassen werden. Die Auswahl der Napster-Titel erfolgt direkt über die Sonos-Fernbedienung, abgespielt werden die Titel per Stream (128 Kbit/s).

Sonos und Napster haben das Gerät und die neuen Möglichkeiten in München vorgestellt. Im Test gefiel vor allem die Geschwindigkeit, mit der im Napster-Katalog gestöbert und gezielt gesucht werden konnte. Titel wurden innerhalb weniger Sekunden gestartet, bei der Breitband-Anbindung handelte es sich um eine DSL-2000-Leitung.

Neben dem Napster-Musikkatalog stehen im Rahmen der Kooperation auch eine Vielzahl an Napster-Radiosendern zur Wahl, die nahezu alle Genre bedienen. Für die Auswahl der Songs ist laut Thorsten Schliesche, Deutschland-Chef von Napster, eine eigene Redaktion zuständig, die Titel werden dabei in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Grundsätzlich zeigte sich Schliesche im Gespräch mit der PC-WELT zuversichtlich, was den Markt für Musik im Abo-Modell angeht. Immer mehr Kunden würden sich demnach für dieses Modell entscheiden, stetig steigende Wachstumsraten bestätigen laut Schliesche den Trend. Überraschend sei dabei, dass viele der "Musik-Flatrate"-Kunden nicht zu den Anwendern gehören, die keine CDs mehr kaufen, sondern das Abo-Modell vielmehr dafür nutzen, Alben vor einem Kauf bequem und schnell Probe hören zu können. Bei der Altersstruktur zeige sich zudem, dass vor allem Anwender zwischen 25 und 45 Jahren offen für das Abo-Modell seien.

Zu den weiteren Funktionen, die über die Napster-Integration zur Verfügung stehen, gehören die Napster-Charts, vorprogrammierte Playlisten, Sortierfunktionen und die Automix-Discovery-Funktion. Letztere sucht nach artverwandten Musiktiteln und spielt diese ab.

Donnerstag den 25.10.2007 um 13:08 Uhr

von Markus Pilzweger

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