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Luxus-Hotel: Tausende Kundendaten gestohlen

11.01.2006 | 12:39 Uhr |

Anwender, die in der letzten Zeit im Atlantis Ressort auf den Bahamas genächtigt haben, sollten in der nächsten Zeit ihre Kreditkartenabrechnung und ihr Bankkonto genau im Blick behalten. Wie das Hotel bekannt gab, könnten bis zu 55.000 Datensätze von Hotelgästen mit sensiblen Informationen gestohlen worden sein.

Wieder einmal sorgt der Verlust von Kundendaten für Aufsehen: Das Luxushotel Atlantis auf den Bahamas hat bekannt gegeben, dass durch einen Einbruch in seine Datenbank bis zu 55.000 Datensätze von Hotelgästen in falsche Hände gelangt sein könnten. Und die darin enthaltenen Informationen sind nicht ohne, denn sie umfassen neben Name und Adresse auch Kreditkartennummern, Sozialversicherungsnummern und Kontonummern.

Betroffene Kunden will das Hotel schriftlich informieren, damit diese "Schritte unternehmen können, um sich vor möglichem Identitätsdiebstahl schützen zu können", so das Ressort. Details zu dem Datenbank-Einbruch wurden nicht bekannt gegeben, Ermittlungsbehörden untersuchen den Fall.

Das Unternehmen Kerzner International, das das Hotel betreibt, will betroffenen Gästen kostenlos einen einjährigen Kreditkarten-Überwachungsservice anbieten. Wann genau die Daten gestohlen wurden, ist nicht bekannt. Allerdings teilte das Hotel mit, das bis zum 6. Januar noch kein Fall bekannt war, bei dem die entwendeten Daten missbräuchlich ausgenutzt wurden. Dennoch sollten Anwender, die das Hotel besucht haben, sicherheitshalber ihre kommenden Kreditkartenabrechnungen im Auge behalten und auch ihr Konto auf ungewöhnliche Buchungen hin überprüfen.

Kreditkarten-Datenklau: Auch Kunden in Europa betroffen (PC-WELT Online, 21.06.2005)

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