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Sony-Hacker drohen bis zu 15 Jahre Haft

29.08.2012 | 13:45 Uhr |

Ein Mitglied der Hackergruppe LulzSec hat sich dem FBI gestellt. Der Mann soll für eine Serie von Attacken auf Sony Pictures im vergangenen Jahr verantwortlich sein. Ihm droht nun eine hohe Haftstrafe.

Ein 20-jähriger Mann aus Arizona hat sich am Dienstag dem FBI gestellt. Dem Mitglied der Hackergruppe LulzSec (Lulz Security) wird vorgeworfen, für eine Reihe von Attacken auf Sony Pictures im vergangenen Jahr verantwortlich zu sein. Ihm wird nun eine Verschwörung und eine unberechtigte Schädigung eines geschützten Rechners vorgeworfen. Im Höchstfall drohen hierfür eine Strafe von bis zu 15 Jahr Gefängnis.

Die Mitglieder von LulzSec waren insbesondere im vergangenen Jahr im Mai und Juni aktiv und machten unter anderem auf sich aufmerksam, nachdem sie die unverschlüsselten Passwörter von über 1 Million Nutzern von Sony Pictures veröffentlichten. Mittlerweile soll die Hackergruppe nicht mehr aktiv sein. Bei dem Angriff auf Sony Pictures soll der Beschuldigte unter Spitznamen wie "neuron", "royal" und "wildicv" Proxy-Server genutzt haben, um seine IP-Adresse zu verheimlichen und eine SQL-Injection-Attacke gegen die Sony-Server eingesetzt haben. Die dabei erbeuteten Passwörter soll er dann anderen Mitgliedern der Hackergruppe zur Verfügung gestellt haben, die diese dann veröffentlichten.

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