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Hacker greifen US-Senat an

14.06.2011 | 18:11 Uhr |

Die aktuelle Hacker-Welle ebbt auch in dieser Woche nicht ab. Nach dem IWF wurde der US-Senat nun Opfer eines Angriffs. Dabei handelte es sich allem Anschein nach nicht um Spionage, sondern um eine Rache-Aktion.

Der Hacker-Gruppe Lulz Security (LulzSec) ist es am vergangenen Wochenende gelungen, in die Server des US-Senats einzudringen. Als Beweis präsentierte die Gruppierung auf ihrer Website nun angebliche „interne Dateien“, die im Rahmen des Hacks erbeutet wurden. Zu den Beweggründen von LulzSec gehört jedoch nicht etwa Spionage, sondern schlichte Rache. Wie die Gruppe erklärt, möge Lulz Security „die US-Regierung nicht sonderlich“.

Der US-Senat bestätigte den Angriff und erklärte heute, dass es am vergangenen Wochenende tatsächlich einen unbefugten Zugriff gegeben habe. LulzSec sei es dabei aber lediglich gelungen, Verzeichnisstrukturen einzusehen. Sensible Daten seien dabei nicht gestohlen worden. Die Verwaltung des US-Senats habe eigenen Aussagen zufolge aber dennoch eine Sicherheitsprüfung für die entsprechenden Server angeordnet.

Chinesische Hacker greifen Googlemail an

LulzSec hatte in den vergangenen Wochen bereits einen Angriff auf den Spiele-Publisher Bethesda gestartet. Dabei wurden die persönlichen Daten sowie Passwörter und E-Mail-Adressen von Spielern gestohlen und auf dem Torrent-Portal The Pirate Bay veröffentlicht. Anfang Juni nahm sich die Hacker-Gruppe außerdem die US-Website von Sony Pictures zur Brust und entwendete die Nutzerdaten von mehreren Millionen Sony-Kunden.

Hacker wollen Betreiber von Isharegossip verraten

Heute führte LulzSec einen Schlag gegen die US-Porno-Website pron.com und erbeutete die Mailadressen und Passwörter von über 26.000 Kunden, welche Anschließend auf der offiziellen Website der Gruppe veröffentlicht wurden.

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