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Lücke erlaubt Freifahrten bei Uber

18.03.2016 | 19:44 Uhr |

Hacker können sich bei Uber Freifahrten erschleichen, indem sie ihre Telefonnummer bei der Registrierung unterschlagen.

Zwei Sicherheitsexperten haben auf der Troopers-Konferenz in Heidelberg eindrucksvoll gezeigt , wie sich über eine Brute-Force-Attacke innerhalb von Sekunden unzählige Konten beim Fahrdienstleister Uber anlegen lassen. Dies könnte von Kriminellen dazu genutzt werden, um sich Freifahrten zu erschleichen. Außerdem ließe sich so Einfluss auf die Preisbildung beim Dienstleister nehmen.

Möglich wurde der Angriff nach dem Entpacken der Android-App von Uber. Nach einer Manipulation des Codes lässt sich die Kommunikation mit dem Server des Unternehmens belauschen. Dabei wurde ersichtlich, dass Uber und auch Konkurrent Lyft teilweise private Informationen über die Fahrwilligen übertragen.

Für Uber finanziell problematisch wird der Umstand, dass Neukunden einmalig für bis zu 20 US-Dollar mitfahren dürfen. Mit mehreren Accounts lassen sich auf diese Weise immer wieder kostenlose Fahrten antreten. Die eigentlich notwendige SMS-Prüfung konnten die Experten durch geschickte Manipulationen umgehen.

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