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Lowend-Handys für 25 US-Dollar von Motorola und Bird

13.03.2007 | 10:51 Uhr

Der Mobilfunkmarkt befindet sich weltweit im Aufwind. Nachdem die Industriestaaten bereits übersättigt sind, richtet sich das Augenmerk der Netzbetreiber und Hersteller auf Schwellenländer wie China und Indien. Endgeräte für 25 US-Dollar sollen den Vormarsch weiterführen.

Die mobile Telekommunikation befindet sich auf dem Vormarsch, bis zum Jahr 2015 wird sich die Zahl der Handynutzer weltweit auf fünf Milliarden Endkunden verdoppeln . Das Wachstum wird vor allem in den heutigen Schwellen- und Entwicklungsländern zu verzeichnen sein, daher ist die Entwicklung preiswerter Endgeräte für diese Regionen von besonderer Wichtigkeit. Laut einer aktuellen Portelligent-Studie sind Motorola und Bird in der Lage, Mobiltelefone bereits für 25 US-Dollar herzustellen, dabei handelt es sich um die Materialkosten für die Modelle MotoFone F3 sowie Ningbo Bird S198+.

Ermöglicht wird der Preis durch Schaltkreise von Infineon und TI, wodurch weniger als zehn integrierte Bausteine je Einheit verbaut werden. Jedoch sollte der Kunde nicht zuviel erwarten, mehr als Telefonieren und SMS-Schreiben wird nicht möglich sein. Derzeit ist das Motofone F3 bei T-Mobile für 49,94 Euro ohne Vertragsbindung erhältlich.

Die Diskussion um Billighandys wird bereits seit Jahren geführt. Während Motorola im Frühjahr 2006 angekündigt hatte, mobile Endgeräte für unter 40 US-Dollar herstellen zu können, hatte der niederländische Philips-Konzern schon im Sommer 2005 mitgeteilt , ein Mobiltelefon mit Produktionskosten von 20 US-Dollar entwickeln zu wollen. Zum Vergleich: Nach Einschätzung von Branchen-Experten wird das Highend-Gerät iPhone von Apple in der Herstellung etwa 230 US-Dollar (vier GByte) kosten.

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