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Loveletter: Schuld der Anwender

Der Loveletter-Wurm hat in jedem fünften deutschen Unternehmen Schaden angerichtet. Bei 21 Prozent der befragten Firmen kam es zu Ausfällen und Behinderungen. 6,2 Prozent gaben sogar an, dass ihre Arbeit ganz erheblich beeinträchtigt worden sei.

Der Loveletter-Wurm (siehe Glossar) hat in jedem fünften deutschen Unternehmen Schaden angerichtet. Den Marktforschern von MediaTransfer zufolge kam es bei 21 Prozent der 1250 befragten Firmen zu Ausfällen und Behinderungen. 6,2 Prozent gaben sogar an, dass ihre Arbeit ganz erheblich beeinträchtigt worden sei.

Die meisten Schäden konnten aber innerhalb von 24 Stunden behoben werden. Immerhin 1,8 Prozent der Befragten gaben allerdings an, dass die Schadensbeseitigung mehr als drei Tage gedauert habe.

Als Reaktion auf die Attacke des Wurms wollen 39,5 Prozent der befragten Unternehmen ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöhen. Fast zwei Drittel befürchten eine deutliche Zunahme von Bedrohungen dieser Art.

Den Hauptgrund für die schnelle Verbreitung von Loveletter sehen die Befragten in der Arglosigkeit der einzelnen Anwender. Fast 40 Prozent der Befragten gaben an, dass an Mails angehängte Dateien von allen Mitarbeitern gelesen werden dürfen - ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen wie einem Virus-Check. (PC-WELT, 11.05.2000, dpa/ sp)

Analyse und Details zum Loveletter-Virus

Loveletter: abgelehnte Examensarbeit (PC-WELT Online, 10.5.2000)

Deutsche LoveLetter-Varianten (PC-WELT Online, 10.5.2000)

Juni-Heft der PC-WELT mit Antiviren-Software gegen Loveletter-Virus (PC-WELT Online, 5.5.2000

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