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Longhorn: Zwei interessante Features für PC-Bastler und Gamer

13.07.2005 | 13:01 Uhr |

Microsoft scheint ein Herz für PC-Bastler zu haben, denn Longhorn wird zwei Features bieten, die ihnen das Leben einfacher machen sollen.

Longhorn wird speziell für alle, die gerne an ihrem PC basteln, zwei Features bieten, die durchaus interessant klingen. Zu einem wird eine Art Benchmark-Tool integriert, das dabei helfen soll, das Maximum aus der (neu eingebauten) Hardware herauszukitzeln. Das zweite Feature soll das Leben der PC-Bastler einfacher machen, die zwischendurch und immer wieder mal eine Komponente des Rechners austauschen.

Wie der Technolgie-Analyst Rob Enderle in einer Kolumne bei der US-Hardware-Site Tomhardware schreibt, wird das Benchmark-Tool den Namen "Winsat" tragen und in einer ersten, frühen Version in der Beta 1 von Longhorn enthalten sein. Die Features des Tools sollen mit den kommenden Versionen dann erweitert werden.

"Winsat" wird die Leistung des Systems und dessen Komponenten ermitteln können und einen Wert generieren, der sich mit jedem anderen Longhorn-Rechner vergleichen lässt. Gleichzeitig wird das Tool auch dafür sorgen, dass die Hardware mit der Software harmoniert, in dem es automatisch die jeweils optimalen Einstellungen wählt beziehungsweise dem Anwender vorschlägt. Will der PC-Besitzer beispielsweise ein Computerspiel spielen, dann schaltet "Winsat" alle nicht benötigten Komponenten ab und optimiert die restlichen so, dass das Spiel optimal laufen kann. Wird eine Hardware-Komponente ausgetauscht, dann ermittelt "Winsat" automatisch die neuen, optimalen Einstellungen. Der PC-Besitzer kann dann auch gleich erkennen, wie sich der Austausch einer Grafikkarte oder eines Prozessors auf die Gesamtperformance des Systems ausgewirkt hat.

Der Name des zweiten Features für PC-Bastler ist noch nicht bekannt. Es soll künftig dafür sorgen, dass Longhorn schon beim Bootvorgang automatisch überprüft ob Hardware-Komponenten ausgetauscht wurden. Wird beim Bootvorgang eine neue Hardware, beispielsweise eine ausgetauschte Hautplatine, erkannt, dann startet der Hardware-Konfigurationsprozess, so wie es bisher nur bei der ersten Installation des Betriebssystems der Fall war. Der Anwender kann dann die nötigen Treiber installieren und anschließend sofort mit Longhorn weiterarbeiten. Dieses Feature soll noch nicht in der Beta 1 von Longhorn integriert sein, sondern erst bei einer der späteren Beta-Versionen folgen.

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