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Longhorn: Microsoft gewährt ersten offiziellen Einblick

28.10.2003 | 11:34 Uhr |

Auf Microsofts "Professional Developers Conference" (PDC) in Las Vegas hat der Konzern einen ersten offiziellen Einblick auf das kommende Betriebssystem Longhorn gewährt. Bill Gates zeigte sich begeistert und sprach in seiner Keynote vom "größten Release dieses Jahrzehnts, dem größten seit Windows 95".

Auf Microsofts "Professional Developers Conference" (PDC) in Las Vegas hat der Konzern einen ersten offiziellen Einblick auf das kommende Betriebssystem Longhorn gewährt. Bill Gates zeigte sich begeistert und sprach in seiner Keynote vom "größten Release dieses Jahrzehnts, dem größten seit Windows 95".

Mit Longhorn will Microsoft ein einheitliches Speicher-System einführen, das so genannte "Windows Future Storage"-Sytem, kurz WinFS. Dieses System ist für Gates der "heilige Gral". "Ich habe davon seit über einem Jahrzehnt geredet und jetzt ist es da", so Gates.

Zusammen mit einer neuen Engine für das "User Interface", Codename "Avalon", soll es WinFs dem Anwender erleichtern, Dateien auf dem PC zu organisieren und aufzufinden. Die bekannten Verzeichnisse und Ordner werden dabei durch XML-Metadaten ersetzt. Auf diese Weise sollen Anwender beispielsweise schnell Dokumente, die einem bestimmten Projekt oder Thema zugeordnet sind, oder aber die komplette Kommunikation mit einer bestimmten Person finden können.

Zudem soll Longhorn Daten aus den "Silos" individueller Anwendungen befreien, so Gates. Daten sollen sich dann auf der Plattform-Ebene anstatt auf der Anwendungs-Ebene befinden. Informationen aus dem Mail-Adressbuch wären somit beispielsweise auch von anderen Anwendungen aus zugänglich und nicht mehr ausschließlich auf Mail-Programme beschränkt, so der Microsoftgründer.

WinFS basiert auf der so genannten "Yukon"-Technologie, der Codename bezeichnet die kommende Version von Microsofts SQL-Server-Datenbank.

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