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Loewe findet deutschen Investor

17.01.2014 | 14:39 Uhr |

Der angeschlagene TV-Hersteller Loewe hat nun eine Investoren-Gruppe gefunden, die 80 Prozent der zur Zeit Beschäftigten übernehmen will. Doch auch für die restlichen 20 Prozent habe man eine Lösung gefunden, heißt es.

Der Loewe-Vorstand hat eine Einigung mit einer Investorengruppe aus deutschen Familienunternehmern und ehemaligen Apple- und Bang & Olufsen-Managern erzielt, ist in einer Pressemitteilung aus Franken zu lesen. Ausgemacht sei, dass wesentliche Vermögenswerte der Loewe AG übernommen würden und damit, so Loewe, sei die "Traditionsmarke in Deutschland und deutscher Hand gesichert". Loewe soll künftig unter dem Firmennamen „Loewe GmbH“ fortbestehen. Das Konzept der Erwerber sehe außerdem den Erhalt eines Fertigungsstandortes in Kronach vor. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Betriebsübergang soll zum 31. Januar 2014 erfolgen.

Die Vereinbarung mit der Investorengruppe sehe zudem die Übernahme von zunächst etwa 270 Mitarbeitern mit allen Auszubildenden vor. Es bestehe die Möglichkeit, dass der Investor zu einem späteren Zeitpunkt zusätzliche Teile der Produktion in Kronach übernimmt. Diese wird solange von der jetzigen Loewe Opta GmbH ohne personelle Einschnitte fortgeführt, verspricht Loewe. Damit werden zunächst rund 80 Prozent der zurzeit noch etwa 550 Arbeitnehmer im Inland weiterbeschäftigt. Für die 120 Arbeitnehmer, die nicht vom neuen Eigentümer übernommen werden, sei die Finanzierung einer Transfergesellschaft gesichert worden. Die Mitarbeiter können zum 1. Februar 2014 in diese Gesellschaft wechseln und werden dort mit Qualifizierungsmaßnahmen bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen unterstützt, sagt Loewe.

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