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Lockmittel: Microsoft verschenkt Linux-Tools

14.01.2004 | 16:01 Uhr |

In seinem Kampf gegen Linux hat sich Microsoft etwas neues einfallen lassen und wird ab Donnerstag die neue Version 3.5 seiner Toolsammlung "Services for Unix" kostenlos unter das Volk bringen. Bisher kosteten die Tools 99 US-Dollar pro Client/Server. Dabei handelt es sich um Tools, die dabei helfen, dass Windows- und Unix-/Linux-Systeme reibungsloser miteinander Informationen austauschen können. Die Tools enthalten allerdings auch Komponenten, die Administratoren bei der Migration von Unix/Linux auf Windows helfen sollen.

In seinem Kampf gegen Linux hat sich Microsoft etwas neues einfallen lassen und wird ab Donnerstag die neue Version 3.5 seiner Toolsammlung Services for Unix laut US-Medienberichten kostenlos unter das Volk bringen. Bisher kosteten die Tools 99 US-Dollar pro Client/Server. Dabei handelt es sich um Tools, die dabei helfen, dass Windows- und Unix-/Linux-Systeme reibungsloser miteinander Informationen austauschen können. Die Tools enthalten allerdings auch Komponenten, die Administratoren bei der Migration von Unix/Linux auf Windows helfen sollen.

Microsofts Ziel dürfte sein, wieder Boden bei den verlorenen Marktanteilen auf dem Server-Markt gut zu machen. Kunden, die bisher zwischen den beiden Lösungen schwanken, könnten die Tools als Anlass dafür nehmen, sich für Windows zu entscheiden, und falls sie bisher Unix/Linux nutzen und damit unzufrieden sind, auf Windows zu wechseln. Immerhin hilft das Tool auch bei der Umstellung von Unix-Applikationen auf die Windows-Umgebung. Bei der Version 3.5 hat Microsoft unter anderem die Performance verbessert. Die Tool-Sammlung unterstützt alle Unix-Fassungen und auch die wichtigsten Linux-Distributionen.

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