168324

Hitachi baut Mittelstandsspeicher aus

16.10.2008 | 13:20 Uhr |

Mit den Speichersystemen AMS 2100, AMS 2300 und AMS 2500 hat Hitachi Data Systems (HDS) eine neue Produktfamilie im Midrange-Storage-Bereich vorgestellt.

Die Hitachi Adaptable Modular Storage 2000 (AMS 2000)-Reihe ist dabei nach Angaben des Unternehmens das branchenweit erste System mit internem Load Balancing und SAS-Architektur. "Die neue Produktgeneration überzeugt vor allem mit der hohen Skalierbarkeit, die von einem bis zu mehreren hundert Terabyte reicht. Damit können wir mit den Anforderungen unserer Kunden wachsen", so Jürgen Horvath, Director Global Sales bei HDS in Österreich, gegenüber pressetext.

Im Visier hat HDS mit der AMS 2000-Reihe vorrangig kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). "Gerade in Österreich haben wir im KMU-Sektor das größte Potenzial", erklärt Horvath. Das System sei aber auch für größere Unternehmen als zusätzliche Speicherlösung anwendbar. AMS 2100 und AMS 2300 sind bereits seit Anfang der Woche im Handel. "In punkto Preise sind dank der SAS-Technologie gegenüber der Vorgängergeneration deutliche Vergünstigungen zu erwarten." AMS 2500 ist allerdings erst "ab Ende des Jahres" lieferbar, wie Horvath im Gespräch mit pressetext verrät.

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen bietet die Hitachi AMS 2000-Reihe eine bis zu vier Mal größere Leistung und ermöglicht eine Speicherkonsolidierung für iSCSI, NAS und Glasfaser Storage Area Network (SAN)-Verbindungen. Weitere technologische Neuerungen sind laut HDS das 3GB/s Serial-Attached-SCSI-Bus sowie die "Spin down/Spin up"-Energiesparfunktion. AMS 2100 und 2300 kommen auf hohe Speicherkapazitäten von 118 bzw. 236 Terabyte. Die SAS-Architektur sorgt für eine Leistung von 16 mal 3 Gb/s. Dennoch sollen die Speichersysteme weniger Energie verbrauchen.

Insgesamt soll die AMS 2000-Familie bei erhöhter Funktionalität für eine Senkung der Investitionskosten in den Unternehmen sorgen und die Betriebskosten bei Personal- und Schulungsaufwand eindämmen. Darüber hinaus stellt HDS mit der neuen Storage-Generation nicht zuletzt durch den Abruf dezidierter Services bei Bedarf die Kosteneffizienz in den Vordergrund. (pte)

0 Kommentare zu diesem Artikel
168324