16.01.2012, 18:30

Michael Söldner

Liquipel

Neues Verfahren macht Smartphones wasserdicht

©liquipel.com

Mit einer neuartigen Nanobeschichtung sollen Smartphones und Handhelds künftig wasserdicht gemacht werden können.
Hersteller Liquipel hat auf der CES 2012 in der vergangenen Woche ein System präsentiert, mit dem sich herkömmliche Smartphones oder Tablets mit einer Nanobeschichtung versehen lassen, die Wasser von den empfindlichen Bauteilen fernhalten kann. Hierfür werden die Geräte in einer Kammer eingeschlossen, aus der die gesamte Luft abgesaugt wird. Die Nanobeschichtung erfolgt daraufhin durch die Einleitung von Dampf. Hierdurch werden die behandelten Geräte mit einer wasserabweisenden Oberfläche versehen.

Zwar kann auch weiterhin Wasser durch die Öffnungen des Geräts eindringen, durch das neuartige Verfahren werden jedoch die Bauteile der Elektronik versiegelt. Sollte das Gerät also mit Spritzwasser in Kontakt kommen, müsste der Nutzer sein Smartphone nur wenige Stunden trocknen lassen. Für Taucher ist das Verfahren jedoch nur bedingt geeignet. Liquipel verspricht eine Schutzfunktion von bis zu 30 Minuten bei einer maximalen Wassertiefe von einem Meter.
Problem: Wasserschaden beim Handy

Auf die Funktion des integrierten Lautsprechers soll die Beschichtung keine klanglichen Auswirkungen haben. Auch die berühungsempfindlichen Bildschirme würden weiterhin funktionieren. Derzeit wird das Verfahren für ausgewählte iPhone-Modelle und HTC-Geräte angeboten. Die Kosten liegen bei knapp 60 US-Dollar.
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