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Linux kein Erfolg auf Firmen-Desktops

12.08.2005 | 12:37 Uhr |

K.O.-Sieg für Bill Gates, eine böse Schlappe für den Tux: Einer Gartnerstudie zufolge ist Linux auf Desktop-PCs in Unternehmen fast völlig gefloppt. Microsoft herrscht unangefochten. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts grundlegendes ändern.

Fast ein K.O.-Sieg für Bill Gates und eine böse Schlappe für den Tux: Einer Gartnerstudie zufolge ist Linux auf Desktop-PCs in Unternehmen fast völlig gefloppt. Microsoft herrscht unangefochten. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts entscheidendes ändern, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Nur ein Prozent der Unternehmen setzen demnach Linux auf ihren PCs ein. Bis 2008 sollen es nach Analysten-Meinung 3,2 Prozent werden. Grund für das zögerliche Verhalten der Firmen: Die Umstiegskosten seien einfach zu hoch. Gerade in den asiatischen Staaten und in der dritten Welt würde zudem der Kostenvorteil von Linux keine Rolle spielen, weil dort Raubkopien von Windows stark verbreitet seien.

Anders verhält es sich dagegen mit der öffentlichen Verwaltung. Hier würden auch politische Gründe wie Standortförderung oder die Unterstützung für heimische Softwareschmieden eine Rolle spielen. Oder aber die pollitische Ausrichtung der Regierung wie im Fall China.

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