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Linux im Bundestag: Entscheidung weitgehend gefallen

25.02.2002 | 09:56 Uhr |

Zwar wird die Kommission für Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) des Ältestenrates des Deutschen Bundestags erst am Donnerstag offiziell darüber entscheiden, welches neue Betriebssystem die deutschen Parlamentarier ab 2003 benutzen werden, doch hinter den Kulissen steht die Entscheidung vermutlich bereits fest: Linux löst Windows NT als Serversystem ab, Windows XP behauptet hingegen für Microsoft die Vorherrschaft über den Desktop-Arbeitsplatz der Abgeordneten.

Offiziell wird die Kommission für Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) des Ältestenrates des Deutschen Bundestags erst am Donnerstag darüber entscheiden, welches neue Betriebssystem die deutschen Parlamentarier ab 2003 benutzen werden. Hinter den den Kulissen allerdings steht die Entscheidung vermutlich bereits fest.

Demnach soll Linux Windows NT als Serversystem ablösen, doch Windows XP wird weiterhin für Microsoft die Vorherrschaft über den Desktop-Arbeitsplatz der Abgeordneten halten, wie der IuK-Vorsitzenden Uwe Küster (SPD) den Kollegen von Heute Online mitteilte.

Vorausgesetzt die endgültige Entscheidung der IuK-Kommission fällt so aus, wie Küster sie jetzt skizzierte, bedeutet das einen Kompromiss zwischen den Anhängern von Open Source und dem Redmonder Software-Giganten.

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