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Linux holt auf

In nur zwei Jahren ist Linux zu einem der wichtigsten Server-Betriebssysteme avanciert. Allein im vergangenen Jahr stieg der Marktanteil des kostenlosen Betriebssystems von 16 auf 25 Prozent. Allerdings hat auch Microsofts Windows 2000 gute Chancen im Markt.

Im Jahr 1998 begann für Linux der Durchbruch: Den Marktforschern von IDC zufolge konnte das kostenlose Betriebssystem seinen Marktanteil bei Server-Betriebssystemen um mehr als 200 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1997) steigern: 1999 stieg der Linux-Anteil von 16 auf 25 Prozent - Linux rückte damit von Rang 4 auf Platz 2 vor. Dabei gingen die Anteile der Konkurrenten zurück oder stagnierten.

Spitzenreiter ist nach wie vor Microsofts Windows NT. Der Software-Gigant verkaufte im letzten Jahr weltweit insgesamt 2,1 Millionen NT-Pakete - 400.000 mehr als im Jahr 1998. Laut IDC reichte das zwar noch nicht aus, um seinen Marktanteil von 38 Prozent im wachsenden Server-Markt zu erhöhen. Doch mit dem neuen Betriebssystem Windows 2000 hat Microsoft gute Chancen, seinen Marktanteil in diesem Jahr auszubauen.

Der Marktanteil von Novells Netware ist im vergangenen Jahr gegenüber 1998 von 23 auf 19 Prozent gesunken. Auch bei Unix war ein Rückgang zu verzeichnen - von 19 auf 15 Prozent. (PC-WELT, 13.03.2000, ha/ sp)

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