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Linux braucht Microsoft

05.09.2001 | 13:00 Uhr |

Linux sagt "Danke" an Microsoft. Führenden Linux-Größen zufolge ist es dem Redmonder Software-Riesen zu verdanken, dass Linux mittlerweile so gut geworden ist. Die Open Source-Bewegung bräuchte Microsoft als motivierendes Gegenstück.

Linux sagt "Danke" an Microsoft . Führenden Linux-Größen zufolge ist es dem Redmonder Software-Riesen zu verdanken, dass Linux mittlerweile so gut geworden ist. DieOpen SourceBewegung bräuchte Microsoft als motivierendes Gegenstück.

Dirk Hohndel , Mit-Entwickler des Open Source-Projektes Xfree86 und ehemaliger Chief Technology Officer SuSE Linux AG meint, dass die Auseinandersetzung mit Microsoft entscheidend für die Fortentwicklung von Linux sei. Dadurch würden Menschen erst innovativ.

Die mitunter heftigen Verbalattacken von Microsoft gegen Open Source im Allgemeinen und Linux im Besonderen hätten die Entwickler von Linux motiviert. Das gemeinsame Feindbild Microsoft habe die Programmierer der Open Software zu wahren Höchstleistungen angespornt. So ähnlich äußerste sich unter anderem Eric Allman, Mit-Begründer von Sendmail Inc. .

Mitunter suchen Linux-Entwickler die direkte Konfrontation mit Bill Gates' Unternehmen. So starteten einige Programmierer ein Projekt namens Mono um eine Open Source-Variante von Microsofts kommender .NET-Technologie zu entwickeln.

Rob Enderle, Analyst von Giga Information Group Inc., sieht das Verhältnis zwischen Microsoft und Linux als eine Symbiose: "Beide bräuchten einander um zu existieren".

Microsoft warnt vor Linux-Einsatz (PC-WELT Online, 09.05.2001)

SuSE Linux kontert Microsoft-Attacke (PC-WELT Online, 11.05.2001)

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