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Linux auf IBM-Notebooks

13.06.2000 | 16:30 Uhr |

IBM will die Unterstützung der Windows-Alternative Linux ausbauen und ab Herbst Thinkpad-Notebooks mit der Linux-Distribution von Caldera ausliefern. Bislang ist das kostenlose Betriebssystem noch relativ selten auf tragbaren Rechnern anzutreffen.

IBM will die Unterstützung der Windows-Alternative Linux ausbauen und ab Herbst Thinkpad-Notebooks mit der Linux-Distribution Caldera OpenLinux ausliefern. Außerdem plant das Unternehmen, rund sechs Millionen Dollar in die Entwicklung von Linux-Applikationen zu investieren. Provider, die IBM-Lösungen verwenden, sollen Training für Linux erhalten.

Das kostenlose Betriebssystem wird inzwischen von vielen Unternehmen unterstützt. Vor allem Probleme mit der Kompatibilität einzelner Komponenten oder ein Mangel an Treibern war nach Expertenmeinungen dafür verantwortlich, dass bisher nicht viele tragbare Computer mit Linux erhältlich waren.

So bietet Dell das Betriebssystem auf seinen Latitude- und Inspiron-Notebooks an, Compaq liefert dagegen Armada-Notebooks nur auf Anfrage mit Linux aus. Auch Gateway bietet Linux-Notebooks nur auf Kundenwunsch an, während Hewlett Packard kein Notebook mit Linux-Installation im Sortiment hat. (PC-WELT, 13.06.2000, lmd)

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