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Linux als PDA-Betriebssystem im Kommen

09.01.2002 | 13:32 Uhr |

Linux scheint zunehmend auch als Betriebssystem für PDAs Fuß zu fassen. Neben GMate, Sharp und Invair hat nun ein weiteres Unternehmen einen Linux-PDA vorgestellt: den "Lin@x".

Linux scheint zunehmend auch als Betriebssystem für PDAs Fuß zu fassen. Neben Sharp und Invair hat nun das Unternehmen Royal Consumer Information Products auf der Consumer Electronic Show einen weiteren Linux-PDA vorgestellt.

Das mit der Bezeichnung "Lin@x" versehene Gerät läuft mit einem StrongARM-Prozessor mit 206 Megahertz, 32 Megabyte RAM und 16 Megabyte Flash-ROM. Das farbige Display schafft eine Auflösung von 320x240 Pixel. Ein CompactFlash II Slot birgt die Möglichkeit der Erweiterung mit einer Funk- oder Modemeinheit.

Der "Lin@x" bringt einen USB-Anschluss, einen seriellen sowie einen IrDA-Port mit. Ein Mikrofon ist bereits eingebaut und für Kopfhörer finden sich Buchsen am Gerät.

Der PDA verwendet ein Embedded Linux mit dem Namen Pixil PDA Environment, das als Bedienoberfläche das freie MicroWindows-GUI verwendet. Das Gerät bietet zahlreiche Funktionen wie Handschriften-Erkennung, Adressbuch, Notizblock, Terminplaner, Rechner, Mail, Browser, Weltuhr sowie einen MP3-Player. Ein Daten-Abgleich mit Windowsprogrammen auf dem PC, beispielsweise Microsoft Outlook, ist möglich.

Die Texteingabe erfolgt bei diesem PDA wie bei den meisten Konkurrenzprodukten per Stift oder eingeblendeter virtueller Tastatur.

Der Verkaufspreis soll in den USA bei knapp 300 US-Dollar liegen, ob das Gerät auch in Deutschland in den Handel kommt, ist noch nicht bekannt.

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